Antje Schulte-Schoh spricht sich gegen Veränderung der KiTa-Gebühren in Osnabrück aus - Kostenfreie Bildung als oberstes Ziel

 

Antje Schulte-Schoh, Kandidatin zur Bundestagswahl 2017 der SPD Osnabrück

 

„Über die Anpassung von KiTa-Beiträgen in Osnabrück müssen wir nicht mehr reden!“ Dieses klare Statement gibt SPD Unterbezirksvorsitzende und Bundestagskandidatin Antje Schulte-Schoh.

 
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Die niedersächsische Landesregierung unter Stephan Weil hat in Aussicht gestellt, dass der Besuch von Kindertagesstätten ab 2018 landesweit betragsfrei sein soll. „Die beitragsfreie KiTa wird schon lange von der SPD gefordert und ist ein weiterer Baustein hin zu einem kostenlosen Bildungssystem, das allen Kindern gleiche Chancen einräumt“, so Schulte-Schoh.

Im Rat der Stadt Osnabrück wird derzeit über eine pauschale Erhöhung der Beiträge für Krippen, Kindertagesstätten und Horte diskutiert. Ebenso wird die bislang in großen Teilen beitragsfreie Betreuung der Geschwisterkinder von einigen Parteien in Frage gestellt.


Aus Sicht der SPD Osnabrück ist es durch die Ankündigung der Landesregierung nun nicht mehr notwendig, weiterhin über eine Veränderung der KiTa-Beträge zu sprechen. Diskussionsbedarf sieht Schulte-Schoh allerdings bei den Krippen- und Hortbeiträgen: „Hier müssen wir einen Systemwechsel herbeiführen. Einkommensstarke Familien müssen höhere Beiträge zahlen, damit wir Familien mit kleinem Geldbeutel entlasten können.“ Das Ziel solle auch hier eine Beitragsfreiheit sein, allerdings ist dies aufgrund der finanziellen Situation der Stadt zurzeit nicht realisierbar.

Die SPD Osnabrück macht sich dafür stark, dass Kindern und Jugendlichen ein kostenfreier Zugang zu Bildung ermöglicht wird. Nachdem die Studiengebühren durch die SPD-Landesregierung abgeschafft wurden, sollen nun die Beiträge für KiTa-Plätze folgen. Die Osnabrücker Sozialdemokraten setzen sich dafür ein, das komplette Bildungssystem kostenfrei zu gestalten. „Investitionen in Bildung sind immer Investitionen in die Zukunft unseres Landes. Gerade bei einem bevorstehenden Fachkräftemangel muss guter Bildung eine hohe Priorität eingeräumt werden.“, ist sich Antje Schulte-Schoh sicher.

 

 
 
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