„Das Osnabrücker Einkaufszentrum kommt – und wird noch attraktiver!“

 

Neumarkt heute

 

Der Vorstand von Unibail Rodamco lässt keinen Zweifel an den Plänen in Osnabrück. „Bei der Besichtigung zweier Einkaufszentren in Recklinghausen und Mönchengladbach wurde eins sehr klar: Der Centerentwickler Unibail Rodamco wird das neue Einkaufszentrum in Osnabrück bauen. Das verdeutlichte nachdrücklich Ulrich Wölfer, Vorstandsmitglied des Unternehmens.

 

Veränderungen in der Innenarchitektur - im Interesse der zukünftigen Mieter - haben zu zeitlichen Verzögerungen beim Bau des neuen Einkaufszentrums geführt. Größere Laufflächen, mehr Lichteinfall von oben und eine großzügigere Glasfensterfassade sind das Resultat der neuen Planungen“ erläutern Frank Henning (SPD-Fraktionsvorsitzender) und Heiko Panzer (verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion). „Außerdem sind zwei Restaurants mit Außenterrassen in Richtung Johannistraße eingeplant, die auch nach Ladenschluss geöffnet haben. Dies führt zu deutlich mehr Publikumsverkehr in diesem Bereich und damit zu einer deutlichen Stärkung und Attraktivitätssteigerung der Johannisstraße.

„Unibail Rodamco ist durch seine 100%ige Eigenkapitalquote ein seriöser Investor und Ansprechpartner.  Alle Kredite, die das Vorgängerunternehmen, „mfi“, bei Banken hatte, wurden abgelöst, so dass eine Einflussname Dritter ausgeschlossen werden kann“, führen Henning und Panzer weiter aus. „Daher sehen wir auch die Aussagen von Herrn Wölfel als sehr glaubwürdig an, noch in diesem Jahr mit den Bautätigkeiten am Neumarkt zu beginnen. Neben den Veränderungen in der Architektur zeigen auch die bereits für die Grundstücke investierten 30 Mio. Euro die seriösen Absichten“.

Zu dieser Bereisung seien der Rat, die IHK und der Osnabrücker Einzelhandel vom Investor eingeladen worden. „Leider fehlten von unserem Oberbürgermeister und seiner CDU-Fraktion jede Spur. Wir fragen uns: Geht man so mit einem Investor um, der 130 Mio. Euro in Osnabrück investieren will? Ist es weiterhin für ein Stadtoberhaupt angebracht nur im Interesse seiner Partei zu zaudern, zu verzögern und zu blockieren? Ein Handeln für gesamtstädtische Interessen, zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger sieht wahrlich anders aus“, betonen Henning und Panzer abschließend.